GESCHICHTE DES GESUNDHEITSZENTRUMS GROPIUSSTADT

Die Idee, im damaligen West-Berlin eine Gruppenpraxis zu gründen, entstand Anfang der 70er Jahre aus den Reformimpulsen der Studentenbewegung. Ein Kreis von Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Krankenschwestern und Apothekerinnen unter Federführung von Dr. Fritz Kater wollte in einer poliklinikartigen Einrichtung die Integration von medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Versorgungsformen für die Gropiusstadt anbieten und entwickeln.

das erfolgreich arbeitende Selbsthilfezentrum Lipschitzallee 80, das Waschhaus in der Hiertsieferzeile u.a.. Im Haus gibt es von Anfang an eine soziale Beratungsstelle in der Trägerschaft des diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg, Schwangerschafts- und Familienberatung, sowie eine Sozialstation für ambulante Pflegebetreuung. Das Gesundheitszentrum ist 2005 vollständig renoviert und durch einen großen Anbau erweitert worden. Im Jahre 2016 feiert das Zentrum sein 40jähriges Bestehen und die Zahl der Ärzte bzw. Ärztinnen erweitert sich durch neue Kooperationen. Ein „Generationswechsel“ durch das Ausscheiden der Gründer- und zweiten GZ Generation führt momentan zu einer Verjüngung bei den Praxisübernahmen, auch das Versorgungsspektrum durch Aufnahme von Unfallchirurgen und Zahnärzten bzw. Oralchirurgen erweitert sich kontinuierlich.