GESCHICHTE DES GESUNDHEITSZENTRUMS GROPIUSSTADT

Die Idee, im damaligen West-Berlin eine Gruppenpraxis zu gründen, entstand Anfang der 70er Jahre aus den Impulsen der Studentenbewegung. Ein Kreis von Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Krankenschwestern und Apothekerinnen unter Federführung von Dr. Fritz Kater wollte in einer poliklinikartigen Einrichtung die Integration von medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Versorgungsformen anbieten und praktizieren.

Der Grundgedanke der Gruppenpraxis ist die enge fachliche Zusammenarbeit zwischen Ärzten gleicher und verschiedener Fachrichtung mit psychosozialen Berufen und der Apotheke. Eigentümer des Gebäudekomplexes an der Lipschitzallee 20 ist das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg. Das Gesundheitszentrum ist 2005 vollständig renoviert und durch einen großen Anbau erweitert worden. Im Jahre 2006 feiert das Zentrum sein 30jähriges Bestehen und die Zahl der Ärzte bzw. Ärztinnen erweitert sich durch neue Kooperationen. Ein „Generationswechsel“ durch das Ausscheiden der Gründer- und zweiten GZ Generation führt momentan zu einer Verjüngung bei den Praxisübernahmen, auch das Versorgungsspektrum durch Aufnahme von Unfallchirurgen und Zahnärzten bzw. Oralchirurgen ( ZahnArt ) erweitert sich kontinuierlich.